Beihilfe

Die Beihilfe ist eine finanzielle staatliche Un­ter­stüt­zung von Beamten und Mitarbeitern des Öffentlichen Dienstes bei ärztlicher und zahn­ärzt­li­cher Behandlung sowie bei sons­ti­gen medizinischen Leistungen. Die Bei­hil­fe­ver­ord­nun­gen der einzelnen Bundesländer sind nicht identisch und decken in ihrem Ka­ta­log nicht die gesamte Gebührenordnung der Zahnärzte (GOZ) ab.
Das Bundesinnenministerium (bzw. die Län­der­mi­nis­te­rien) hat die Mög­lich­keit, Höchst­be­trä­ge für die Angemessenheit der Auf­wen­dun­gen für Heilbehandlungen festzulegen, sowie Leistungen „als nicht erforderlich” aus­zu­gren­zen – diese Möglichkeit wird besonders bei knap­pen Fi­nanz­res­sour­cen praktiziert.

Dies bedeutet: Eine nicht erfolgte oder nur teil­wei­se erfolgte Beihilfe heißt nicht, dass die Behandlung nicht nötig war oder zu hoch li­qui­diert wurde. Hierfür gelten ausschließlich die Bestimmungen der GOZ und nicht die Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten einer Beihilfestelle.

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